Gemeinschaften

 

Bergwacht

Fritz Berger gründete die Bergwacht 1920 in München. Gründungsgedanke war der Naturschutz, da man die Alpenflora und -fauna vor Schäden durch den zunehmenden Tourismus schützen wollte. Viele Touristen waren, insbesondere in Bezug auf Kleidung und Ausrüstung, nicht auf die Bedingungen im Gebirge vorbereitet. So kam es dazu, dass die Bergwachthelfer immer öfter bei ihren Streifengängen Wanderern und Bergsteigern in Notlagen helfen mussten.

So änderte sich das Aufgabengebiet der Bergwacht im Alpenraum vom Naturschutz hin zum Rettungsdienst. Die Bergwachtarbeit in den Hessischen Mittelgebirgen hat ihren Schwerpunkt, je nach Einsatzgebiet, im Naturschutz und/oder Rettungsdienst.

  • 1928 fanden sich gleichgesinnte Vereine zur Deutschen Bergwacht zusammen.
  • 1947 wurde der Landesverband Bergwacht Hessen gegründet.
  • 1959 schloss sich die Bergwacht Hessen dem Deutschen Roten Kreuz an.

Mehr Infos hier.

   

Wasserwacht

Jedes Jahr verunglücken viele Menschen beim Baden oder Surfen. Wie man ihnen helfen kann, lernen Jugendrotkreuzler/innen in der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten etwas Sinnvolles tun, anderen im Notfall helfen können, draußen sein und Spaß am Sport – das sind gute Argumente, die für das Engagement im Jugendrotkreuz mit dem Schwerpunkt Wasserwachtarbeit sprechen.

Neben der Ausbildung in den Rettungstechniken steht sportliches Training auf dem Programm der Jugendrotkreuzler_innen. Wer anderen im Ernstfall helfen will, muss sehr gut schwimmen und tauchen können und körperlich fit sein. Wie gut drauf sie sind, testen die Jugendrotkreuzler_innen beim Wasserwacht-Rescue-Cup, alle zwei Jahre küren sie außerdem den Bundessieger der Rettungsschwimmer.

Wer sich hier engagiert, findet schnell Freunde. Die gemeinsam verbrachte Zeit auf den Wasserrettungsstationen verbindet und bietet den Jugendlichen damit auch die Chance, ihre sozialen Fähigkeiten zu erweitern.

Mehr Infos hier.